> Home > Feste Feiern

HOME
SUCHEN

 

HOME
Kategorien
Sitemap
Die Welt
MatriWiki
Buch/Video Tipps
E-Cards
Links
Veranstaltungen

Grundlagen
Güterverteilung
Feste Feiern
Gegenseitigkeit
Vererben
Organisieren
Spiritualität & Kult
Zusammenleben

 
Imbolg

Nacht vom 1./2. Februar

Für die RömerInnen war dies der Tag, an dem Juno Februata, die jungfräuliche Mutter des Mars gefeiert wurde. Er erinnert an die Göttin, die vom "Fieber" (febris) der Liebe befallen wurde.

Bei den KeltInnen hieß der Tag Imbolg, das in dem alten, heiligen Jahres-Kreis dem großen Lammas-Fest gegenüberstand.

An Lichtmess wurden und werden Orakel für die neu anbrechende Jahreszeit befragt, vor allem in Bezug auf das Wetter. Deshalb heißt es, dass die Tiere aus ihrem Winterschlaf kommen und hilfreiche Vorhersagen über das Ende des Winters leisteten.

In den USA heisst Lichtmess Groundhog Day, der "Tag des Murmeltiers".

Ein überlieferter Vers besagt, schönes und trockenes Wetter am Lichtmess-Tag bedeute, dass der Winter noch einmal zurückkehrt; regnet es aber an diesem Tag, dann ist der Winter endgültig vorbei.
In Nordamerika: "...wenn das Murmeltier seinen Schatten sehen kann..." - wenn also die Sonne scheint, dann dauert der Winter noch an.

Auch während der Christianisierung und bis heute blieb Lichtmess den Frauen und der Göttin der Liebe geweiht.

Was hat die patriarchale christliche Kirche daraus gemacht:

Weil dieser Termin vierzig Tage nach Weihnachten liegt, wurde Lichtmess für Juden und Christen zum Fest "der Reinigung Mariä". Denn nach den Vorstellungen dieser patriarchalen Religionen werden Frauen durch eine Geburt unrein.

Die Männer(!!) legten für die Unreinheit einen Zeitraum von vierzig Tagen nach der Geburt eines Sohnes und von achtzig Tagen nach der Geburt einer Tochter fest, da Frauen als doppelt so unrein angesehen werden wie Männer (Levitikus 12, 2-5).

Dieser tolle christliche Gott hielt junge Mütter für unrein und gestattete keiner Frau, eine Kirche zu betreten, bevor nicht die vorgeschriebene Zeit nach ihrer Niederkunft vergangen war. Ihre rituelle Reinigung wurde als "Aussegnung" bezeichnet.

Die christlichen Kirchenmänner sagten von den 'Heiden', dass sie nach Rom gingen und "Kerzen verbrannten zur Ehre dieser Frau Februa". Dann gab Papst Sergius dem Tag einen neuen Namen (Lichtmess), "um diesen törichten Brauch zu beenden und um ihn auf die Verehrung Gottes und unserer Lieben Frau zu richten ... so dass das Fest heute feierlich in der ganzen Christenheit begangen wird."

 

.

Diesen Artikel
drucken
diskutieren
versenden: Kostenloser Newsletter?
anmelden

 

WEITERLESEN:
Imbolg

 

top




 | home | kontakt

seit 2000 - Matriarchat.Net